UV-Index
Strahlung & Sonne UVI
Der UV-Index beschreibt die Stärke der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung am Boden. Je höher der Wert, desto schneller kann ungeschützte Haut geschädigt werden.
Strahlung, die man nicht fühlt
Ein frischer Wind macht den Tag angenehm, senkt aber nicht automatisch die UV-Strahlung. UV-Licht ist unsichtbar, und seine Stärke lässt sich weder an der Lufttemperatur noch am Wärmegefühl zuverlässig erkennen. Der Index ist ein Vergleichswert ohne Einheit.
Die Stufen des UV-Index
Auf kleinen Bildschirmen seitlich scrollen, um alle Spalten zu sehen.
| UV-Index | Belastung |
|---|---|
| 0–2 | Niedrig |
| 3–5 | Mittel |
| 6–7 | Hoch |
| 8–10 | Sehr hoch |
| Ab 11 | Extrem |
Die Skala hat keine feste Obergrenze. Ein Tageswert ist häufig das erwartete Maximum um die Zeit des höchsten Sonnenstands; eine stündliche Anzeige beschreibt einen anderen Zeitraum.
Was die Strahlung verändert
Sonnenstand, Ozonschicht, Höhenlage, Wolken und reflektierende Flächen wie Schnee beeinflussen den Wert. Dünne Wolken halten UV-Strahlung nicht zuverlässig ab; Wolkenränder können sie zeitweise sogar verstärken.
Ab wann ist Schutz nötig?
Ab UV-Index 3 empfehlen WHO und Strahlenschutzbehörden Schutz: Schatten, bedeckende Kleidung, Hut und geeignete Sonnenbrille; unbedeckte Haut braucht Sonnenschutzmittel. Bei sehr hohen Werten sollte man die Mittagssonne besonders meiden. Die passende Aufenthaltsdauer hängt auch von Hauttyp und Situation ab; aus dem Index folgt keine für alle gültige Zahl „sicherer Minuten“.