GTI (geneigte Globalstrahlung)
Strahlung & Sonne Global Tilted Irradiance geneigte Globalstrahlung GTI
GTI beschreibt die Sonnenstrahlung auf einer geneigten Fläche, etwa einem Solarmodul. Neigung und Himmelsrichtung gehören deshalb immer zur Angabe.
Ein Dach ist meistens nicht waagerecht
Globalstrahlung wird üblicherweise für eine horizontale Fläche angegeben. Ein Dach kann aber schräg liegen und nach Osten, Süden oder Westen zeigen. Global Tilted Irradiance, kurz GTI, berechnet die Strahlung für genau diese geneigte Fläche.
Drei Beiträge treffen auf das Modul
- Direktes Licht von der Sonne.
- Diffuses Licht aus dem Himmel.
- Licht, das der Boden reflektiert.
Angegeben wird die Leistung in W/m². Auf unserer Profi-Seite sind die stündlichen Werte Mittel über die vorhergehende Stunde. Für einen Energieertrag muss man die Leistung über die Zeit aufsummieren.
Ohne Winkel bleibt die Zahl unvollständig
0° Neigung bedeutet waagerecht, 90° senkrecht. Ein Ostdach fängt morgens anderes Licht ein als ein Westdach am Nachmittag. Ohne speziell gewählte Neigung verwendet die derzeitige Datenabfrage dieser Website die horizontale Voreinstellung des Anbieters.
Eine Schätzung, kein Stromzähler
Open-Meteo rechnet dabei mit einer Bodenreflexion von 20 Prozent und vereinfacht gleichmäßig verteiltem diffusem Himmelslicht. Wirkliche Verschattung und Reflexion können abweichen. Wirkungsgrad, Modultemperatur und Anlagenverluste kommen bei der Stromerzeugung hinzu. Aus 800 W/m² Strahlung werden daher nicht automatisch 800 Watt Strom pro Quadratmeter.