Wetterfront
Luftdruck atmosphärische Front
Eine Wetterfront ist ein Übergangsbereich zwischen Luftmassen mit unterschiedlicher Temperatur oder Feuchte. Dort ändern sich oft Wind, Bewölkung und Niederschlag.
Keine Wand, sondern ein Übergang
Auf der Karte ist eine Front nur eine Linie. In der Atmosphäre ist sie ein räumlicher, meist geneigter Übergangsbereich. Die Linie markiert ungefähr seine Lage am Boden. Regen kann schon weit davor einsetzen oder erst dahinter kräftiger werden.
Die wichtigsten Fronten
Auf kleinen Bildschirmen seitlich scrollen, um alle Spalten zu sehen.
| Front | Was passiert? | Was häufig folgt |
|---|---|---|
| Warmfront | Wärmere Luft rückt vor und gleitet über kältere. |
Zunehmende Schichtwolken, länger anhaltender Niederschlag. |
| Kaltfront | Kältere Luft rückt vor und hebt wärmere an. |
Winddrehung, Abkühlung, Schauer oder Gewitter. |
| Okklusion | Eine Kaltfront holt eine Warmfront ein; warme Luft wird vom Boden abgehoben. |
Oft ausgedehnte Wolken und Niederschlag. |
| Stationäre Front | Die Grenze bewegt sich kaum. |
Länger ähnliche, teils nasse Bedingungen. |
Typisch heißt nicht garantiert
Nicht jede Kaltfront bringt ein Gewitter, nicht jede Warmfront Dauerregen. Feuchte, Luftschichtung und Stärke der Hebung entscheiden mit. Manchmal merkt man eine Front vor allem daran, dass sich der Wind dreht.
Wann kommt sie an?
Frontkarten zeigen den größeren Zusammenhang. Für den genauen Zeitpunkt vor Ort sind aktuelle Messungen, Radar und Kurzfristprognosen hilfreicher. Eine Linie auf der Karte ist kein minutengenauer Termin.