„Global“ meint hier beide Lichtanteile

Der Name bezeichnet keine Summe für den ganzen Planeten. Globalstrahlung setzt sich aus der direkten Strahlung auf die Waagerechte und der diffusen Himmelsstrahlung zusammen. Deshalb kommt auch unter Wolken Energie am Boden an.

Leistung und Energie auseinanderhalten

  • W/m²: Strahlungsleistung pro Fläche, je nach Anzeige als Momentanwert oder Zeitmittel.
  • kWh/m² oder MJ/m²: Energie, die über einen Zeitraum zusammengekommen ist.
  • Umrechnung: 1 kWh/m² entspricht 3,6 MJ/m².

Ein einfaches Beispiel: Liegen zwei Stunden lang im Mittel 500 W/m² an, ergibt das 1 kWh/m² Strahlungsenergie. Die Wolken dürfen dabei wechseln; entscheidend ist der Mittelwert.

Was den Wert verändert

Bei hohem Sonnenstand trifft mehr direkte Strahlung auf die waagerechte Fläche. Wolken, Wasserdampf und Aerosole können die Strahlung streuen oder aufnehmen. Deshalb schwankt die Leistung bei durchziehenden Wolken oft schnell.

Noch kein Stromertrag

Eine Solaranlage wandelt nur einen Teil der Strahlung in Strom um. Dachneigung, Ausrichtung, Verschattung, Temperatur und Anlagenverluste zählen zusätzlich. Globalstrahlung ist außerdem weder die Zahl der Sonnenstunden noch ein Maß für das Sonnenbrandrisiko.

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