Hochdruckgebiet
Luftdruck Antizyklone
Ein Hochdruckgebiet ist ein Gebiet mit höherem Luftdruck als in seiner Umgebung. Es bringt oft ruhiges Wetter, aber keineswegs immer Sonne.
Ein Hoch ist ein Vergleich
Auf der Wetterkarte steht ein H in einem Bereich mit relativ hohem Druck. Eine feste Mindestzahl gibt es dafür nicht. Entscheidend ist die Umgebung. Für diesen Vergleich wird der Druck auf Meereshöhe umgerechnet, damit Berge nicht einfach als Tiefdruckgebiete erscheinen.
Was die Luft im Hoch macht
In vielen Hochdruckgebieten sinkt Luft großräumig ab. Dabei gerät sie unter höheren Druck und erwärmt sich. Die relative Luftfeuchte sinkt, Wolken können sich auflösen. Auf der Nordhalbkugel strömt die Luft um das Hoch überwiegend im Uhrzeigersinn, auf der Südhalbkugel umgekehrt.
Sonne bestellt, Hochnebel bekommen
Im Herbst und Winter kann sich unten kalte, feuchte Luft halten. Darüber liegt eine wärmere Schicht, die den Austausch bremst: eine Inversion. Dann bleibt es grau, obwohl das Barometer auf „schön“ steht. Die Wolken haben die Beschriftung offenbar nicht gelesen.
Die Lage entscheidet mit
Ob ein Hoch kalte oder warme Luft heranführt, hängt von seiner Lage und der Jahreszeit ab. Ein beständiges Hoch kann lange Trockenphasen begünstigen. Schwacher Wind im Zentrum bedeutet außerdem nicht, dass es auch an seinen Rändern windstill ist.