Wie viel Luft über uns liegt

Luft hat Gewicht. Ihre Gewichtskraft erzeugt einen Druck, den man in Hektopascal (hPa) misst. Steigt man einen Berg hinauf, liegt weniger Luft darüber; der Druck sinkt. In Bodennähe entspricht ein Höhenunterschied von etwa acht Metern grob einem Hektopascal. Temperatur und Wetterlage verändern dieses Verhältnis.

Was Bodendruck und Meeresspiegeldruck unterscheidet

Der Bodendruck bleibt auf der tatsächlichen Messhöhe. Beim Meeresspiegeldruck wird der Höheneffekt rechnerisch korrigiert. Deshalb können zwei nahe Stationen unterschiedlich viel Bodendruck melden, ohne dass dazwischen ein besonders kräftiges Tief liegt.

Und was bedeutet QFE?

QFE ist eine Höhenmessereinstellung aus der Luftfahrt. Sie bezieht sich auf ein festgelegtes Niveau am Flugplatz. Mit diesem Wert zeigt ein barometrischer Höhenmesser dort ungefähr null an.

Eine Vorhersage des Oberflächendrucks ist deshalb nicht automatisch ein amtliches QFE. Zudem besitzt ein Wettermodell eine eigene, geglättete Geländehöhe. Weicht diese vom tatsächlichen Standort ab, kann auch der Druck abweichen.

Wozu die Angabe gut ist

Für Berechnungen direkt am Ort ist der Bodendruck sinnvoll. Wer dagegen Hochs und Tiefs auf einer Landkarte vergleichen möchte, verwendet den auf Meereshöhe umgerechneten Druck.

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