Geopotenzielle Höhe
Luftdruck Geopotentialhöhe Höhenfeld
Die geopotenzielle Höhe beschreibt eine Höhe unter Berücksichtigung der Schwerkraft. Auf Wetterkarten zeigt sie meist, wie hoch eine bestimmte Druckfläche liegt.
Eine Höhenangabe mit eingebauter Schwerkraft
Die Schwerkraft ist auf der Erde nicht überall genau gleich. Die geopotenzielle Höhe berücksichtigt diese Unterschiede: Sie entspricht der zum Anheben benötigten Energie pro Kilogramm, geteilt durch einen festgelegten Schwerkraftwert. In den unteren Luftschichten liegt sie nahe an der gewöhnlichen Höhe über dem Meer.
So liest man eine Höhenwetterkarte
Auf einer 500-hPa-Karte beträgt der Druck überall 500 hPa. Die Linien zeigen, in welcher Höhe dieser Druck erreicht wird. Sie heißen Isohypsen, also Linien gleicher geopotenzieller Höhe. Manche Karten verwenden Meter, andere Dekameter: 560 dam entsprechen 5.600 geopotenziellen Metern.
Warum warme Luft die Linien anhebt
Eine warme Luftschicht ist ausgedehnter als eine kalte. Zwischen zwei Druckflächen liegt dann ein größerer Höhenabstand. Ein Bereich mit ausgebuchteten hohen Werten heißt Rücken, einer mit niedrigen Werten Trog.
Eng beieinanderliegende Höhenlinien gehen außerhalb der Äquatorregion oft mit kräftigem Höhenwind einher. Ein Trog kann wechselhaftes Wetter begünstigen, ein Rücken ruhigeres. Ob es am Boden tatsächlich regnet, lässt sich aus einer einzelnen Höhenzahl aber nicht ablesen.