Die Luftschicht direkt über dem Boden

Der Boden tauscht Wärme und Feuchtigkeit mit der Luft aus. Gleichzeitig bremsen Bäume und Gebäude den Wind. Die Luftschicht, die darauf innerhalb von Stunden reagiert, heißt atmosphärische Grenzschicht. Ihre Höhe wird meist in Metern über dem Boden angegeben.

Warum sich ihre Höhe verändert

  • Tagsüber: Ein warmer Boden lässt Luft aufsteigen. Wirbel durchmischen eine oft mehrere Hundert Meter bis über einen Kilometer mächtige Schicht.
  • Nachts: Der Boden kühlt ab. Bei schwachem Wind kann eine flache, stabile Schicht entstehen.
  • Bei kräftigem Wind: Auch Reibung und Wirbel können die Luft durchmischen, selbst ohne Sonne.

Was das für Schadstoffe bedeutet

Bleiben Abgase in einer flachen Luftschicht, verteilen sie sich auf weniger Luft. Bei gleichen Emissionen kann ihre Konzentration steigen. Eine höhere Mischungsschicht verdünnt sie stärker. Windtransport und neue Emissionen wirken aber ebenfalls mit.

Keine sichtbare Oberkante

Die Grenze ist keine feste Decke. Wettermodelle berechnen sie nach unterschiedlichen Verfahren. Ein Wert von 800 Metern bedeutet weder, dass dort die Wolken beginnen, noch dass darunter überall dieselbe Luftqualität herrscht.

Zurück zu Wetter-Glossar

Hannover Wetter

So passt es zu dir

Deine Einstellungen bleiben auf diesem Gerät. Ganz ohne Konto.

Sprache, Temperatureinheiten und Farbschema kannst du im Menü ändern.