Schauer
Niederschlag & Schnee Schauerniederschlag
Ein Schauer ist Niederschlag mit meist plötzlichem Beginn, rasch wechselnder Stärke und häufig begrenzter Ausdehnung. Er kann Regen, Schnee, Graupel oder Hagel bringen.
Eben noch trocken, jetzt schon nass
Schauer entstehen meist aus kräftig wachsenden Quellwolken. Luft steigt auf, kühlt ab und bildet Wolkentröpfchen oder Eis. Wenn daraus ausreichend große Teilchen werden, fallen sie als Niederschlag. Zwischen den Wolken kann gleichzeitig die Sonne scheinen.
Was Schauer von längerem Regen unterscheidet
- Schauer: Oft örtlich begrenzt, wechselnde Stärke, abrupter Beginn und Schluss.
- Gleichmäßiger Regen: Häufig aus ausgedehnten Wolkenschichten und über längere Zeit in einem größeren Gebiet.
„Schauer“ bedeutet nicht „ein bisschen Regen“. Ein kurzer Schauer kann kräftig ausfallen. Ziehen mehrere Zellen hintereinander über denselben Ort, kann es auch länger nass bleiben.
Warum der Nachbar trocken geblieben ist
Schon wenige Kilometer können zwischen kräftigem Regen und trockenem Boden liegen. Das erklärt manche vermeintlich falsche Vorhersage: Der Schauer war da, nur eine Straße oder einen Stadtteil weiter. Seine genaue Bahn ist schwerer vorherzusagen als ein großes Regengebiet.
Was beim Planen hilft
Für die nächsten Minuten zeigen Radar und Nowcast, wo sich Niederschlag bewegt. Neu entstehende oder rasch zerfallende Schauer bleiben aber schwierig. Blitz und Donner machen aus einer Schauerlage eine Gewittergefahr; dann zählt die entsprechende Warnung, nicht nur die erwartete Regenmenge.