Pollenflug
Luftqualität Pollenbelastung Pollenkonzentration
Pollenflug ist die Verbreitung von Blütenpollen durch die Luft. Für Menschen mit Allergien zählen die Pflanzenart, die Konzentration und die persönliche Empfindlichkeit.
Was da eigentlich unterwegs ist
Viele Bäume, Gräser und Kräuter geben Pollen an die Luft ab, damit der Wind sie verbreitet. Messstellen sammeln die Pollenkörner und bestimmen Art und Menge. Eine Konzentration kann in Pollenkörnern pro Kubikmeter Luft angegeben werden; andere Produkte verwenden Belastungsstufen.
Ein Kalender ohne feste Termine
Hasel und Erle gehören häufig zu den frühen Arten. Später folgen etwa Birke, Gräser und Beifuß. Temperatur und Pflanzenentwicklung verschieben den Beginn von Jahr zu Jahr. Ein Pollenkalender ist deshalb eine Orientierung. Die Birke liest ihn nicht.
Wie das Wetter den Pollenflug beeinflusst
- Trockenes Wetter erleichtert bei vielen Pflanzen die Freisetzung.
- Wind kann Pollen verteilen und auch aus anderen Regionen heranführen.
- Längerer Regen kann Pollen auswaschen; nach dem Abtrocknen kann die Belastung wieder steigen.
Die Art gehört zur Zahl
Eine hohe Gräserbelastung ist für jemanden mit einer reinen Birkenpollenallergie anders relevant als für eine Person mit Gräserallergie. Die Stufen sind außerdem nicht zwischen allen Anbietern und Arten gleich definiert.
Direkt neben einer blühenden Wiese können andere Bedingungen herrschen als im regionalen Modell. Vorhersage, tatsächliche Umgebung und die eigenen bekannten Auslöser gehören deshalb zusammen; ein niedriger Gebietsindex garantiert keine Beschwerdefreiheit.