Keine einzelne Substanz

Der Begriff beschreibt die Herkunft des Materials. Ein Partikel kann etwa aus trockener Erde, zermahlenem Gestein oder einem Baustoff stammen. Wind, Verkehr und Bauarbeiten bringen solche Teilchen in die Luft. Ein Teil sinkt rasch wieder ab, feinere Teilchen können länger unterwegs bleiben.

Staub und Feinstaub überlappen sich

Mineralstaub beschreibt die Zusammensetzung, PM10 und PM2,5 beschreiben Größenbereiche. Ein Mineralstaubteilchen kann zugleich zu PM10 gehören. Feinstaub enthält daneben aber auch Ruß, Salze und organische Stoffe. Die Begriffe sind daher nicht austauschbar.

Wenn die Sahara auf dem Auto liegt

Staub aus Nordafrika kann mit geeigneten Luftströmungen bis nach Mitteleuropa gelangen. Fällt er zusammen mit Regen aus, bleiben manchmal sichtbare Ablagerungen auf Autos und Fenstern. Das beweist aber nicht, dass jede staubige Scheibe Saharastaub trägt; es gibt genügend nähere Quellen.

Die Höhe der Staubschicht zählt

Eine hohe Staubschicht kann den Himmel trüben, ohne die Atemluft am Boden im selben Maß zu belasten. Die AOD beschreibt die Lichtabschwächung in der Luftsäule; bodennahe Staubkonzentrationen werden etwa in µg/m³ angegeben. Für die gesundheitliche Einordnung sind aktuelle Partikelmessungen und deren Zeitmittel hilfreicher als die Himmelsfarbe.

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