Wolkenuntergrenze
Wolken & Sicht Wolkenbasis Wolkenbasishöhe
Die Wolkenuntergrenze ist die Höhe, in der die sichtbare Unterseite einer Wolke liegt. Zur Zahl gehört immer die Angabe, ob sie über dem Boden oder über dem Meer gemeint ist.
Wo die Wolke anfängt
Aufsteigende Luft kühlt sich ab. Erreicht sie die Sättigung, können winzige Tröpfchen entstehen: Aus unsichtbarem Wasserdampf wird eine sichtbare Wolke. Deshalb besitzen viele Quellwolken eine recht flache Unterseite. Andere Wolken entstehen anders und haben unregelmäßigere Grenzen.
So wird die Höhe gemessen
Ein Ceilometer sendet Lichtimpulse nach oben und wertet das zurückgestreute Licht aus. Aus der Laufzeit lässt sich die Höhe bestimmen. Das Gerät misst über seinem Standort; eine Wolkenlücke daneben kann es nicht stellvertretend für den ganzen Himmel beurteilen.
Wolkenbasis und Ceiling sind nicht dasselbe
In der Luftfahrt bezeichnet Ceiling die Untergrenze der niedrigsten Wolkenschicht, die mehr als die Hälfte des Himmels bedeckt, oder eine vertikale Sichtweite bei verdecktem Himmel. Eine einzelne tiefe Wolke bildet daher nicht automatisch eine Hauptwolkenuntergrenze.
Über welchem Boden?
Eine Wolke, die über der Ebene 500 Meter Abstand zum Boden hat, kann an einem Berg schon am Hang liegen. Meter über dem Boden und Meter über dem Meer sind verschiedene Angaben. Auch unterschiedliche Modellverfahren und mehrere Wolkenschichten können zu unterschiedlichen Werten führen.