Windrichtung
Wind Anströmrichtung Windherkunftsrichtung
Die Windrichtung nennt die Richtung, aus der die Luft kommt. Westwind kommt aus Westen und weht nach Osten.
Die Herkunft gibt dem Wind seinen Namen
Bei Windrichtungen gilt eine feste meteorologische Regel: Genannt wird die Herkunft, nicht das Ziel. Ein Nordwind bringt Luft von Norden nach Süden. Bei Pfeilen in Wetterkarten lohnt sich ein Blick in die Legende, weil sie je nach Darstellung die Herkunft oder die Bewegung zeigen.
Himmelsrichtungen und Winkel
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| Wind aus | Grad | Weht nach |
|---|---|---|
| Nord | 0° / 360° |
Süd |
| Ost | 90° |
West |
| Süd | 180° |
Nord |
| West | 270° |
Ost |
Die Winkel werden von Norden aus im Uhrzeigersinn gezählt. Südwestwind liegt beispielsweise bei 225°. Bei Windstille gibt es keine sinnvolle Windrichtung; „variabel“ bedeutet, dass sie stark wechselt.
Was die Richtung über das Wetter verrät
Die Richtung hilft, die Herkunft einer Luftmasse einzuschätzen. Ob die Luft warm, kalt, feucht oder trocken ist, hängt aber auch von Jahreszeit und zurückgelegtem Weg ab. Ein Südwind ist deshalb nicht automatisch heiß.
Messungen in offenem Gelände beschreiben die großräumige Strömung besser als eine Beobachtung zwischen Häusern. Eine flatternde Fahne im Hof kann eine andere Richtung zeigen, weil Gebäude die Luft umlenken.