Mondphase
Astronomie Mondgestalt Lunare Phase
Die Mondphase zeigt, wie viel von der sonnenbeleuchteten Mondhälfte wir von der Erde aus sehen. Sie entsteht durch die Stellung von Sonne, Erde und Mond, nicht durch den Erdschatten.
Die halbe Kugel ist beleuchtet
Außer bei einer Mondfinsternis beleuchtet die Sonne stets ungefähr eine Hälfte des Mondes. Während er die Erde umrundet, sehen wir verschieden viel davon. So wird aus einer schmalen Sichel ein Halbmond, dann Vollmond und schließlich wieder eine Sichel.
Die wichtigsten Phasen
Auf kleinen Bildschirmen seitlich scrollen, um alle Spalten zu sehen.
| Phase | Was man sieht | Häufig gut sichtbar |
|---|---|---|
| Neumond | Die beleuchtete Seite zeigt weitgehend von uns weg. |
Steht nahe der Sonne und ist gewöhnlich unsichtbar. |
| Erstes Viertel | Etwa die Hälfte der sichtbaren Scheibe ist hell. |
Nachmittags und abends. |
| Vollmond | Nahezu die ganze sichtbare Scheibe ist hell. |
Überwiegend nachts. |
| Letztes Viertel | Wieder etwa die Hälfte ist hell. |
In der zweiten Nachthälfte und morgens. |
„Viertel“ bezeichnet die Stellung im Phasenzyklus. Der sichtbare Halbmond hat also keinen Rechenfehler. Von Neumond zu Neumond vergehen im Mittel etwa 29,5 Tage.
Warum Vollmond nicht für alles am besten ist
Helles Mondlicht erschwert die Beobachtung schwacher Galaxien und Nebel. Für Krater sind die langen Schatten nahe der Hell-Dunkel-Grenze oft besonders aufschlussreich. Neben der Phase zählen Mondhöhe, Auf- und Untergang sowie der Abstand zum Beobachtungsziel.
Der Beleuchtungsgrad in Prozent beschreibt nur den hellen Anteil der sichtbaren Scheibe. Er bedeutet nicht, dass die Mondhelligkeit im selben Verhältnis steigt.