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Pollenkalender für Hannover: Birke, Gräser und Beifuß richtig lesen
Für Allergikerinnen und Allergiker beginnt die Wettersaison nicht mit dem Sommer, sondern mit den ersten Pollen. Ein Überblick über die wichtigsten Pollenarten in Hannover und darüber, wie sich die Pollenprognose auf unserer Seite lesen lässt.
Die drei wichtigsten Pollenarten
- Birke: Die Birke ist im Frühjahr die stärkste Belastung. Sie ist in Hannovers Parks, an Straßen und in der Eilenriede häufig, und ihre Pollen fliegen weit.
- Gräser: Vom späten Frühjahr bis in den Sommer sind Gräserpollen die längste Belastung. Wiesen an der Leine, im Georgengarten und am Stadtrand sind typische Quellen.
- Beifuß: Im Spätsommer folgt der Beifuß. Er wächst auf Brachen, an Bahndämmen und Wegrändern und verlängert die Saison bis in den Herbst.
Daneben spielen früh im Jahr Hasel und Erle, im Sommer Roggen und im Spätsommer die Ambrosia eine Rolle. Wie stark die Belastung tatsächlich ausfällt, hängt jedes Jahr vom Witterungsverlauf ab.
Wetter steuert den Pollenflug
Pollen fliegen am stärksten an trockenen, warmen und windigen Tagen. Regen wäscht die Luft kurzzeitig aus, danach kann die Belastung aber schnell wieder steigen, weil nasse Blüten nachtrocknen und neue Pollen freisetzen. Nach einem Gewitter können zudem zerplatzte Pollenkörner besonders feine Partikel freisetzen, die tief in die Atemwege gelangen.
Deshalb zeigt die Startseite nicht nur den Pollenwert, sondern daneben Wind, Regenrisiko und Luftfeuchte. Zusammen ergeben sie ein deutlich genaueres Bild als ein einzelner Wert.
So liest du die Pollenprognose
Unsere Seite kombiniert zwei Quellen: eine modellierte Pollenkonzentration in Körnern pro Kubikmeter Luft und, soweit verfügbar, den amtlichen Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes für die Region. Beide Angaben sind Prognosen. Sie beschreiben die zu erwartende Belastung für die Region Hannover, nicht den Wert vor der eigenen Haustür.
- niedrig: Für die meisten Menschen unproblematisch.
- mittel: Empfindliche Personen spüren erste Beschwerden, vor allem im Freien.
- hoch: Deutliche Beschwerden sind wahrscheinlich. Aktivitäten im Freien besser in die Stunden nach Regen oder auf den frühen Morgen legen.
Bei starken Beschwerden ersetzen diese Angaben keine ärztliche Beratung. Sie helfen aber dabei, den Tag so zu planen, dass die Belastung möglichst gering bleibt.