Sonnenscheindauer
Strahlung & Sonne Sonnenstunden Sonnenscheinstunden
Die Sonnenscheindauer zählt die Zeit mit ausreichend starkem direktem Sonnenlicht. Tageslicht allein reicht dafür nicht: Auch ein zwölf Stunden heller Tag kann ohne eine einzige Sonnenstunde bleiben.
Die Sonne muss tatsächlich durchkommen
Für eine vergleichbare Messung gilt ein Schwellenwert: Direkte Sonnenstrahlung muss 120 Watt pro Quadratmeter überschreiten. Gemessen wird der direkte Strahlungsanteil senkrecht zur Sonnenrichtung. Die sonnigen Abschnitte werden addiert und meist als Stunden pro Tag angegeben.
Drei Stunden müssen nicht am Stück sein
Zwölf Wolkenlücken von jeweils einer Viertelstunde ergeben zusammen drei Sonnenstunden. Eine Tagessumme sagt daher wenig darüber, wann man die Sonne erwischt. Dafür braucht man den Verlauf der Bewölkung oder eine stündliche Vorhersage.
Sonnenstunden im Jahresverlauf
Tageslänge und Bewölkung beeinflussen, wie viele Sonnenstunden zusammenkommen. Monats- und Jahresmittel gehören zu einer konkreten Messstation und einem Bezugszeitraum. Sie lassen sich nicht als Garantie für einen Urlaubstag oder ein Wochenende lesen.
Sonnig heißt nicht automatisch warm
Ein klarer Wintertag kann viele Sonnenstunden haben und trotzdem kalt bleiben. Der Sonnenstand und die Luftmasse spielen mit. Auch der UV-Index lässt sich nicht aus der Sonnenscheindauer ablesen. Die Sonne kann schließlich gleichzeitig freundlich aussehen und kräftig strahlen.